Der mineralische Baustoffbedarf bleibt auch in Baden-Württemberg gigantisch. Die räumlichen Vorrausetzung so zu entwickeln, dass sich die lineare Bauwirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft wandeln kann, ist Aufgabe der Landesplanung. (Bild: Herbert Heim, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)
In Baden-Württemberg ist ein neuer Landesentwicklungsplan in Arbeit. In Zeiten des Klimawandels ist er ein bedrückendes Zeugnis dafür, wie das politische Desinteresse an großräumiger Planung sie wirkungslos macht. Mehr noch: Eine Planung, wie sie der Landesentwicklungsplan repräsentiert, vermeidet Konflikte nur um den Preis, sie in die Zukunft zu verschieben. Dort werden diese Konflikte aber nur umso heftiger sein.
„Wer der Spekulation Grenzen ziehen will, begeht Verrat an der Zukunft.“
Alfred N. Whitehead: Die Funktion der Vernunft. Stuttgart, 1974
Eingschränkte Wirksamkeit
Mit dem neuen Landesentwicklungsplan (LEP) soll Grundsätzliches anders gemacht werden. Aber haben die Landesplaner:innen aus den Fehlern seines Vorgängers gelernt? Er soll nicht mehr schwerfällige Landesplanung repräsentieren, sondern eher ein „atmendes“ Regelungssystem. Mit ihm soll auf unvorhersehbare Entwicklungen rascher reagiert werden können, er soll „flexible und anpassungsfähige Strukturen“ 2 anbieten. Dieses Angebot überrascht nicht. Das bisherige Planungsinstrumentarium kommt schließlich noch aus der neoliberalen Vorwendezeit.
In gewissen Punkten ist der neue LEP aber nicht über den alten hinausgekommen. Auch das Verfahren für den neuen Landesentwicklungsplan gibt sich alternativlos, es ist kein Plan B vorgesehen, es ist keine methodische Pluralität zu erkennen. Es gab auch keinen öffentlichen Ideenwettbewerb, um mit den besten, vielleicht internationalen Ideen „the länd“ zu zähmen oder zumindest die nötige Debatte über eine neues institutionelles Planungsdesign einzuleiten.
Die methodische Armut hat bisher niemanden gestört. Wer auf Wachstum als Allheilmittel für alle Probleme setzt, der braucht die altbekannte Natur und die sich darin komfortabel eingerichteten, halbwegs stabilen Zukunftsszenarien als eine zum Besseren hin transformierbare Kulisse. Dass die neuen Klimaleitplanken des Landes „keine guten Aussichten für das zukünftige Klima Baden-Württembergs“ ergeben, „wenn die Treibhausgasemissionen wie bisher weiter steigen“, bleibt unbeachtet. (4)
Das monomethodische Landesplanungsgestell präsentiert sich für eine Welt in den Fugen. Es wirkt gut abgeschirmt gegen planerische Kritik und politische Einflussnahme. Was die Landesplaner:innen nicht berücksichtigen, sind die Folgen planetarer Begrenztheit darauf, wie in Zukunft planerische Konflikte bewältigt werden. Ohne Wohlstandsmehrung als Streitschlichterin und als Stütze einer institutionell-objektiven Autorität aber wandelt sich die Rolle der Politik in der Planung.
Auszüge aus dem Landesentwicklungsplan von 2002 und aus den Eckpunkten für den neuen Landesentwicklungsplanvon links nach rechts:
Vorkommen oberflächennaher mineralischer Rohstoffe, 2002. In einem Szenario geschlossener mineralischer Stoffkreisläufe müssten räumliche Strukturen geschaffen werden, die ohne die Entnahme von Primärrohstoffen auskommen.
Landesentwicklungsachsen. 2002. Das Prinzip der zentralen Orte bleibt das raumstrukturierende Grundgerüst des Landes. Wie könnte es zu einer Kongruenz zwischen der Welt, in der man lebt und der Welt, von der man lebt, führen?
Veränderung der Siedlungs- und Verkehrsflächen, 2000–2020. Die Reduktion des Flächenverbrauchs in Baden-Württemberg bleibt ein wesentliches Ziel der Landesentwicklung.
Räume mit besonderer Bedeutung für den Tourismus, 2023. Was passiert, wenn wir nicht mehr fliegen? Die Folgen eins anderen, lokalen Tourismus und die Folgen für die Siedlungsentwicklung bleiben unberücksichtigt.
(Alle Abbildungen: Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg)
Alles eine Frage des Maßstabs?
Aber an der Gemarkungsgrenze, auf der Schwelle zur großräumigen Planung nehmen das politische Engagement und die methodische Vielfalt rapide ab und eine objektivierende Beschreibung zu. Repräsentant:innen dieser Planungsgebiete sind auffällig passiv, blass, und sie scheinen auf die Wirkung der wissenschaftlich-rationalen Raumwissenschaft zu vertrauen, die mittels ihrer zugeschrieben Autorität und selbstzugeschriebenen Neutralität fast als antipolitisch bezeichnet werden kann. Politik als Schlichterin von Raumkonflikten ist hier unerwünscht.
Ein Opfer des Objektivitätswahns im planerischen Oberhaus war die phänomenologische Raumbeobachtung „Zwischenstadt“. Sie war vielen eine Hoffnungsträgerin für eine konfliktfähigere und politisierbare Raumplanung. Die Zwischenstadt hätte den Streit und die Streitfähigkeit des Urbanen in den regionalen Raum getragen. Die Ansätze eines regionalen Städtebaus wurden aber in der Bürokratie gerade deswegen regelrecht zermalmt – aus Angst vor einer Politisierung, wie sie in den Ortschaften und Städten die Regel ist. Wenn die Erkenntnis nicht reift, dass sich mit dem Klimawandel auch die Rolle der Politik in der großräumigen Planung wandelt, bleibt es bei der Tendenz, die deutsche Planungswissenschaftler:innen festgestellt haben, dass „der politische Stellenwert der überörtlichen Planung in den letzten Jahrzehnten signifikant gesunken ist.“ 4
Mehr Objektivität oder mehr Politik wagen?
Bechthold sieht in Szenarien „methodische Werkzeuge, die verschiedenen Versionen einer möglichen Zukunft aufzeigen“. 5 Das klingt gut, und es scheint, dass Szenarien auch für die großräumige Planung die Grenzen der Objektivität überwinden könnten. Bereits in der Konstruktionsphase von Szenarien kann die Politik mitwirken, wenn Szenarien nicht als quantitative Hochrechnung der Zukunft verstanden werden. Im Szenario können sich politische Zukunftsentwürfe zeigen.
Für Bruno Latour „stehen die Begriffe Modernisierung oder die Modernen im Gegensatz zur Ökologie.“ Er ist der Meinung, dass wir uns „zwischen Modernisierung und Ökologisieren“ entscheiden müssen.“ 6 Die bisherige moderne Planung wirkte versöhnend, weil sie das Außen zum Innen machte und Wachstum objektiv begründen konnte. Nun wird die planetare Grenze wirksam, und das in die Zukunft verlagerte Wohlstandsversprechen prallt als uneinlösbar zurück. Die Natur hat diesen Friedensvertrag aufgekündigt. Die vermeintlich objektive Planungsautorität schwindet mit jedem Zehntel Grad der Erderwärmung. Eine andere, ökologische Planung bedeutet Streit. Diese kommenden Planungskonflikte kann nur die Politik auf der Agora der Raumplanung schlichten.
Darum wird es wichtig, die Raumplanung methodisch zu pluralisieren. Bringen deren Repräsentant:innen den Mut auf, die verwaiste Agora zu betreten, dann werden dort meinungsstarke Formen und Zukunftsideen der Politik und auf sie warten – eine Politik, die die Unendlichkeit der Erde braucht, um sich weiterhin zu begründen. Eine andere Politik verortet sich da vielleicht schon in der Postapokalypse. Am geläufigsten ist die Politik, die das gewohnte Schlichtungsmodell in eine andere Moderne retten will: Da die Ressource Raum als Schlichterin ausfällt, wird immer aggressiver nach neuen „Landepunkten“ (9), Bohrungen, Theorien, Entlastungen und anderen Zukunftsbeschwichtigungen gesucht. Das bietet aber keine wirkliche Perspektive. Man kann Probleme nicht mit den Methoden lösen, die sie hervorgebracht haben. Derzeit eher im angelsächsischem Raum, aber vielleicht auch bald bei uns, ist als weitere Reaktion die Politik der Eugenik zu finden, die den Menschen einfach anpassen will (10)). Die Liste ließe sich verlängern, aber welche Politik ist erforderlich, um die Planung zu ökologisieren?
Wie weiter?
Die Traditionen und Institutionen einer ganzen Profession sind hier gefordert. Szenarien können dabei helfen, was ist, überhaupt zu begreifen. Doch reicht es nicht aus, das bestehende Instrumentarium lediglich um Szenarien zu ergänzen. Um über das Szenario hinaus, sich auf einem begrenztem Planeten neu zu begründen, braucht die Planung eine andere Konstruktionsvorlage, die den Sprung in eine andere planetare Realität ermöglicht. Die Erweiterung des Szenarios um die Frage, worin dieses Szenario eingebettet werden soll, könnte man spekulativ nennen. Das Ergebnis der Spekulation wäre ein neues planerisches Selbstverständnis im Kontext einer neuen planetaren Realität.
Der französiche Philosoph Pierre Charbonnier regt an, “zwischen der Welt, in der ich lebe, und der Welt, von der ich lebe“ nicht mehr zu unterscheiden. 8 Spekulieren wir doch in diesem Sinne darüber, welche Konsequenzen eine räumliche und funktionale Kongruenz für den Raum, das Schmieden neuer politischer Allianzen 9 und konkret auf die Art des Tourismus, das Bauen in Kreisläufen und viele andere Dinge hat. Diese Spekulation verspricht Spannung, und sie wird Spuren im Raum hinterlassen.
Die Summe der Szenarien und Spekulationen sollten den neuen Landesentwicklungsplan ausmachen, damit wir wieder hoffen können, „an einen Punkt“ zu „kommen, an dem Sehnsüchte dort wachsen, wo es Zukünfte auch tun“ und damit er nicht wie sein Vorgänger den Gang in die Unwirksamkeit geht.
(1) Ingolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit – Auf dem Weg in eine andere Moderne. Berlin, 2024. S.16
Die Beobachtungen von Ingolfur Blühdorn sind ein wichtiger Ausgangspunkt für diesen Text: Was folgt der gescheiterten Erzählung einer sozialökologischen Transformation? Blühdorn stellt dazu fest, „was da in die Krise geraten ist, ist also genau die Verbindung von ökologischen und emanzipatorischen Werten, die den ökologischen Gesellschaftswandel als eine emanzipatorische dachte und davon ausging, dass die Befreiung der Natur und die des Menschen zwei Dimensionen derselben Sache sind. Was da ins Wanken gerät, ist der Glaube an die Utopie, (…).“ (S.27) „Doch der Untergang ihrer Welt bedeutet eben weder die Unbewohnbarkeit des Planeten noch den Untergang der Menschheit. Vielmehr eröffnet er die die Perspektive auf eine neue Moderne, die sich nach dem (Narrativ vom) Untergang der Menschheit entfaltet.“ (S.18)
Einen guten Überblick bietet das Interview in der TAZ (2025): https://taz.de/Soziologe-ueber-Krise-der-Oeko-Bewegung/!6070968/
(4) Die zukünftige klimatische Entwicklung des Landes Baden-Württemberg im Klimaatlas BW basiert bisher auf dem Hochemissionsszenario (RCP 8.5): https://www.klimaatlas-bw.de/klimaatlasbw
Klimazukunft Baden-Württemberg - Was uns ohne effektiven Klimaschutz erwartet! Stuttgart, 2021. https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/10200
(9) Bruno Latour: Das terrestrische Manifest. Berlin, 2018. S. 63
Latour entwickelt nach der ersten Wahl Trumps im Jahr 2016 das Konzept des Terrestrischen als politischer Akteur und „Landepunkt“ für eine neue ökologische Politik.
(10) Die bisherige Dichotomie von aktivem Klimaschutz versus der Leugnung menschlicher Einflüsse wird geradezu verdrängt durch eine Vielzahl an „überspannten“ Zukunftsentwürfen, die in das Vakuum, das das Scheitern der sozialökologischen Transformation hinterlassen hat, stoßen. Das Silicon Valley ist zu einer technologiegetriebenen und spekulativen, aber auch gefährlichen Erzählwerkstatt für Zukunftsentwürfe geworden. Der US-Amerikanische Computerwissenschaftler Timnit Gebru und der Philosoph Émile P. Torres haben diese Zukunftskonzepte und Spekulationen in einem Akronym zusammengefasst: TESCERAL steht für Transhumanismus, Extropianismus, Singularismus, Kosmismus, Rationalismus (als Ideologie), effektiver Altruismus und Langtermismus. Aus Sicht der beiden Autoren sind die überlappende Ideologie die Weiterentwicklung einer Eugenik des 20 Jahrhunderts.
https://firstmonday.org/ojs/index.php/fm/article/view/13636
(11) René Tribble: Scheitern, a.a. O.
10
Luisa Neubauer: Mediendozentur, 22.6.2023, Tübingen
https://www.youtube.com/live/yIYjM8-Yizg?si=dDsTtN34oAS8Og_c
- 1ebd., S.16
- 2siehe https://mlw.baden-wuerttemberg.de/de/landesentwicklung/landesentwicklungsplan
- 3René Tribble: Das Scheitern der traditionellen Planung eröffnete einen Möglichkeitsraum. Markus Bader, Christoph Mayer, Reneé Tribble, Kathrin Mayer im Gespräch mit Alex Nehmer. In: Urbane Praxis. Arch +, Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. 57. Jahrgang, Dezember 2024. S. 15
- 4Thorsten Wiechmann, Jakob Buße von Colbe, Till Jessen, Marion Klemme, Viola Schulze Dieckhoff: Zur Zukunft der Planung. Vier Szenarien als Ausgangspunkt der strategischen Weiterentwicklung. In: RaumPlanung März bis April 2024. Die fünf Autor:innen entwickeln vier Szenarien. Transformationsgemeinschaft, Reparaturbetrieb Heimat und Autoritärer Rollback „können als Referenzen und Inspirationen bei Planungsverfahren verwendet“ oder „als Input für strategische Planungsprozesse“ eingesetzt werden. Die erstellten Szenarien sollen dabei helfen, „Risiken zu erkennen, Chancen zu identifizieren und sich – im Sinne der Preparedness – besser auf die prinzipiell unsichere Zukunft vorzubereiten.“ (S.21)
- 5Thomas Bechthold: Was wäre, wenn …? In Szenarien Denken! In: Deutsches Architektenblatt 12/24. S.10
- 6Bruno Latour: Existenzweisen. Berlin, 2018. S. 37
- 7Alfred North Whitehead: Abenteuer der Ideen. S. 476, 498. Frankfurt am Main, 1971.
- 8Pierre Charbonnier: Überfluss und Freiheit: Eine ökologische Geschichte der politischen Ideen. Frankfurt am Main, 2022. S. 122
- 9Bruno Latour, Nikolaj Schultz: Zur Entstehung der ökologischen Klasse. Ein Memorandum. Berlin, 2022. S. 9 Latour und Schultz entwickeln in ihrem Memorandum die Idee einer anderen Ökologie, die in der Lage ist, die Politik um sich herum neu zu organisieren und den politischen Horizont neu zu definieren.
- 10und damit er nicht wie sein Vorgänger den Gang in die Unwirksamkeit geht. (1) Ingolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit – Auf dem Weg in eine andere Moderne. Berlin, 2024. S.16 Die Beobachtungen von Ingolfur Blühdorn sind ein wichtiger Ausgangspunkt für diesen Text: Was folgt der gescheiterten Erzählung einer sozialökologischen Transformation? Blühdorn stellt dazu fest, „was da in die Krise geraten ist, ist also genau die Verbindung von ökologischen und emanzipatorischen Werten, die den ökologischen Gesellschaftswandel als eine emanzipatorische dachte und davon ausging, dass die Befreiung der Natur und die des Menschen zwei Dimensionen derselben Sache sind. Was da ins Wanken gerät, ist der Glaube an die Utopie, (…).“ (S.27) „Doch der Untergang ihrer Welt bedeutet eben weder die Unbewohnbarkeit des Planeten noch den Untergang der Menschheit. Vielmehr eröffnet er die die Perspektive auf eine neue Moderne, die sich nach dem (Narrativ vom) Untergang der Menschheit entfaltet.“ (S.18) Einen guten Überblick bietet das Interview in der TAZ (2025): https://taz.de/Soziologe-ueber-Krise-der-Oeko-Bewegung/!6070968/ (4) Die zukünftige klimatische Entwicklung des Landes Baden-Württemberg im Klimaatlas BW basiert bisher auf dem Hochemissionsszenario (RCP 8.5): https://www.klimaatlas-bw.de/klimaatlasbw Klimazukunft Baden-Württemberg - Was uns ohne effektiven Klimaschutz erwartet! Stuttgart, 2021. https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/10200 (9) Bruno Latour: Das terrestrische Manifest. Berlin, 2018. S. 63 Latour entwickelt nach der ersten Wahl Trumps im Jahr 2016 das Konzept des Terrestrischen als politischer Akteur und „Landepunkt“ für eine neue ökologische Politik. (10) Die bisherige Dichotomie von aktivem Klimaschutz versus der Leugnung menschlicher Einflüsse wird geradezu verdrängt durch eine Vielzahl an „überspannten“ Zukunftsentwürfen, die in das Vakuum, das das Scheitern der sozialökologischen Transformation hinterlassen hat, stoßen. Das Silicon Valley ist zu einer technologiegetriebenen und spekulativen, aber auch gefährlichen Erzählwerkstatt für Zukunftsentwürfe geworden. Der US-Amerikanische Computerwissenschaftler Timnit Gebru und der Philosoph Émile P. Torres haben diese Zukunftskonzepte und Spekulationen in einem Akronym zusammengefasst: TESCERAL steht für Transhumanismus, Extropianismus, Singularismus, Kosmismus, Rationalismus (als Ideologie), effektiver Altruismus und Langtermismus. Aus Sicht der beiden Autoren sind die überlappende Ideologie die Weiterentwicklung einer Eugenik des 20 Jahrhunderts. https://firstmonday.org/ojs/index.php/fm/article/view/13636 (11) René Tribble: Scheitern, a.a. O. (15) Luisa Neubauer: Mediendozentur, 22.6.2023, Tübingen https://www.youtube.com/live/yIYjM8-Yizg?si=dDsTtN34oAS8Og_c