Reparieren. Umbauen. Abfall vermeiden. Die Leitvokabeln für den vor uns liegenden Baukultur-Jahrgang klingen anders als der notorische Optimismus, mit dem noch in den späten 2010er Jahren der jeweils nächste Bauboom beschworen wurde. Hat die Pandemie als Sand im Weltgetriebe unsere Sicht auf die …
Mit dem Neubau von Max Otto Zitzelsberger ist das Freilandmuseum Oberpfalz in Architekturkreisen bekannt geworden. Man wird dem Gebäude aber nicht gerecht, wenn man es vom Kontext isoliert, in dem es entstanden ist, wenn man nicht nach dem Museum und dessen Bedeutung für einen Stadt-Land-Diskurs …
Wo früher das Stuttgarter Tiefbauamt beheimatet war, sollte in Zukunft auch das Garten- und Friedhofsamt angesiedelt werden. Um Raum für diese neue Anforderung zu schaffen, waren die asp Architekten beauftragt, den Bestand der Baubetriebsstelle umzubauen und zum Betriebsstandort Deckerstraße zu erweitern.
Ein herausragendes Bauwerk aus den späten 1960er Jahren ist gerettet: An einem regnerischen Tag ist das Sonnensegel, das Günter Behnisch zur Bundesgartenschau 1969 in Dortmund gebaut hatte, nach der Instandsetzung vorgestellt worden. Die eindrucksvolle Konstruktion gehört zum Schönsten, was im Rahmen der BUGAs geboten worden ist.
Mit einem Baugruppenprojekt könnte sich in der rund 28.800-Einwohner-Stadt Garmisch-Partenkirchen eine Wende zu einer exzellenten, gemeinschaftsorientierten Lebensqualität abzeichnen, die nicht von der Stadtpolitik, sondern von einer privaten Initiative ausging.
Der japanische Architekt Riken Yamamoto wird mit dem Pritzker-Preis 2024 ausgezeichnet – nicht der einzige Grund, einen genaueren Blick auf sein Werk zu werfen.
2010 wurde das Centre Pompidou-Metz eröffnet. Der Wettbewerb hatte vor zwanzig Jahren stattgefunden, gewonnen und dann auch gebaut hatte Shigeru Ban. Der Autor erinnert sich an damalige Kritik-Usancen und nutzt einen "Urlaubstag" für einen Wiederbesuch.
Erich Schneider-Wessling war ein Pionier. Seine Wohnbauentwürfe waren ihrer Zeit voraus, seine Architektur fördert Kommunikation, der Bezug zu Umwelt und Landschaft ist ihn seinen Gebäuden gestaltprägend. Wofür er eintrat, ist unverändert aktuell geblieben.
Die kühnen Forderungen der Klimaschützer und Weltretterinnen zeitigen auch Plädoyers für das Bauen mit natürlichen Baustoffen – Hans Joachim Schellnhuber fordert beispielsweise das Bauen mit Holz. Anna Heringer hat in Rosenheim ein Haus aus Holz und Lehm gebaut und stellt unter Beweis, dass an …
Sauerbruch Hutton bauten in Mestre das Museo M9. Wer also zur Biennale nach Venedig fährt und dort von den digital über Bildschirme vermittelten Botschaften frustriert ist, kann in Mestre handfest Gebautes ins Programm aufnehmen. (Bild: Jan Bitter)