Die Frage nach den Ressourcen stellt sich angesichts des brisanten Klimawandels auch im Bauen immer drängender. Wir sollten unseren Umgang mit ihnen schleunigst ändern. Und wir sollten uns aufmachen, neue Ressourcen oder Bekanntes als Ressoruce zu entdecken.
Genius Loci 2022: Junge Architekturbüros zeigen mit überraschenden, sensiblen und eigenwilligen Gebäuden, wie der Rahmen, den der Kontext setzt, sich interpretieren lässt, vorausgesetzt, man ist nicht schon vorab auf ein Ergebnis festgelegt.
Auch wenn Kanzler Olaf Scholz gerade von großen neuen Wohnsiedlungen auf grüner Wiese schwärmt: Die wichtigste Bauaufgabe bleibt in den nächsten Jahrzehnten die Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen. Heikel sind immer Bauten aus politisch belasteten Zeiten – jetzt stehen auch die …
Dogmen in Frage stellen, nach neuen Wege suchen, Widersprüche herausfordern, die Neugier für das Unbekannte bewahren: Drei Bücher zeigen, warum dies alles so wichtig ist.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Erbe auszuschlagen. Braunschweig wählt möglicherweise den Weg, das Erbe nur fadenscheinig anzunehmen, um es damit aber nur um so endgültiger abzulehnen. Die Rede ist von einem unerkannten Meisterwerk Gottfried Böhms.
Die Stadt wird geprägt durch Gebäude. Einerseits. Andererseits aber auch durch das, was sich zwischen ihnen ereignet, verändert, entdeckt werden kann. Und zwar ganz wesentlich. Neue Bücher lenkten den Blick auf die Rolle des Immateriellen, des Informellen, der Bewegung, der Veränderung.
„Ich möchte, dass du mir ein Zelt brächtest…“ – es gibt nicht viele Menschen, die mit wenigen Worten viel bewirken können. Einer von ihnen war Berthold Burkhardt, der am 3. Juni 2025 im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.
Umbauen, Sanieren, Erweitern haben sich zum selbstverständlichen Teil des Architekturpublizierens gemausert. Dennoch darf darüber nachgedacht werden darf, ob mit der gängigen Praxis alles eingeschlossen wird, was das Umbauen bedeuten kann. Das zeigt ein Projekt aus der Nähe von Stuttgart.
Was sollen wir tun? Eine Frage, die sich für Architektinnen und Architekten nicht leicht beantworten lässt. Dabei brauchen wir gerade in den Krisenzeiten gute Architektur. Und den Mut, deren Grenzen auszuloten.
Direkt nach Beginn der Krise begann der Lehrstuhl Planungstheorie der RWTH Aachen damit, Planerinnen und Planer, Forschende sowie Stadtmacherinnen und Stadtmacher über ihre Einschätzungen der durch die Krise bedingten Veränderungen zu befragen. Aus den inzwischen 13 Gesprächen lässt sich eine erste Bilanz ziehen.