Am 30. Januar wurde der DAM-Preis verliehen. Die Entscheidung der Jury folgt klar erkennbaren Kriterien: Architektur wird nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern wesentlich auch in seiner gesellschaftlichen Relevanz bewertet. Vielleicht ist da aber noch ein bisschen mehr.
Die Heidelberger Schlossgespräche, in denen die städtische Bildungsgesellschaft mit dem Jet Set der Architektur in Kontakt gerät, haben sich zu einem stabilen Format entwickelt. Anfang November war beim nunmehr 18. Gespräch Roman Delugan zu Gast.
Vom 10. bis 29. Juni zeigten 18 Hochschulteams aus elf Ländern beim Solar Decathlon Europe in Wuppertal ihre Visionen für Architektur in der Klimakrise. Zu sehen war, wie weit Architektur heute schon sein könnte.
Wir erleben derzeit ein politisches Trauerspiel, wie es lange nicht aufgeführt worden ist. Mittendrin: die CSU. Dass sie ausgerechnet den unter anderem den für das Bauen zuständigen Minister stellt, lässt für die Wohnungspolitik nichts Gutes ahnen. Und das ist noch untertrieben.
Das ist das Haus des Nikolaus – was für kleine Kinder als Urform des Wohnens mit der wohligen, vorweihnachtlichen Atmosphäre verknüpft wird, erwies sich wohntypologisch als Irrtum: Flächenfressend wuchern die Einfamilienhausgebiete in Reste unbebauten Gebietes. Und trotzdem gibt es immer wieder …
Der japanische Architekt Riken Yamamoto wird mit dem Pritzker-Preis 2024 ausgezeichnet – nicht der einzige Grund, einen genaueren Blick auf sein Werk zu werfen.
Was wir unter "Landschaft" verstehen, verändert sich im derzeitigen Boom von Ballungszentren ein Mal mehr. Eine Ausstellung in Karlsruhe ruft mit Bildern und Texten ins Gedächtnis, was sich zur Veränderung und Wahrnehmung von Landschaft zu wissen lohnt.
Luxemburg gilt manchen als das Dubai Europas. Mal verschrien, mal gelobt ist es zum Hotspot internationaler Geldpolitik und Drehkreuz global agierender Unternehmen geworden, die das Großherzogtum als Standort ihres jeweiligen Europageschäfts auserkoren haben. Doch auch architektonisch tut sich etwas in unserem Nachbarland.
Wie können junge Absolvent:innen ihren eigenen Weg finden, wenn sie nicht genau dem entsprechen, was sich bereits etabliert hat? Laura Pfeiler und Max Leo Maurer begannen schon im Studium, mit anderen Kommiliton:innen eigene Projekte zu initiieren und haben diesen Weg konsequent weiterbeschritten. Im Interview sprechen sie darüber, was sie bewegt, wie sie agieren, was sie sich wünschen.