Das Buch „Frauen in der Architektur – Rückblicke, Positionen, Ausblicke“ war kaum gedruckt, schon vergriffen und jetzt neu aufgelegt. Es ist eine Hommage an Frauen, die bauen und stellt 36 Architektinnen vor.
Die Ausstellung „The Gift“ im Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne befasst sich mit den politischen und sozialen Motivationen architektonischer Geschenke, mit dem Verhältnis zwischen Gönner:in und Beschenkten sowie den damit verbundenen Verpflichtungen.
Das ist das Haus des Nikolaus – was für kleine Kinder als Urform des Wohnens mit der wohligen, vorweihnachtlichen Atmosphäre verknüpft wird, erwies sich wohntypologisch als Irrtum: Flächenfressend wuchern die Einfamilienhausgebiete in Reste unbebauten Gebietes. Und trotzdem gibt es immer wieder …
Fragen zur Architektur (18) | Das alte "Hau-den-Lukas"-Prinzip tritt mit zunehmender Digitalisierung einen neuen Siegeszug im Sinne der Quantifizierung an. Quantifizierende Betrachtungsweisen werden umso fragwürdiger, je komplexer die Betrachtungsgegenstände und - sachverhalte sind. Für …
Fragen zur Architektur – Ohne Abstraktion ist Architektur nicht denkbar, denn Architektur ist immer auch Medium und Zeichen, das verallgemeinert werden muss, um lesbar zu sein. Die Art allerdings, wie heute in der Regel in der Architektur abstrahiert wird, ist zu einer nicht mehr hinterfragten Selbstverständlichkeit geworden. Das ruft Kritik hervor.
Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum widmet sich der Architektur des Brutalismus. Die beiden Kooperationspartner DAM und Wüstenrot Stiftung werben mit: „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ vehement für den Erhalt der vielfach vom Abriss bedrohten Nachkriegsarchitektur.
Wie strukturieren Architekten Wissen, wie ordnen sie ihre Welt, wie entwickeln sie daraus Interpreationen, Haltungen, Sichtweisen? Zwei neue Publikationen geben Einblick in das Denken von Architektinnen und Architekten.
Beim Umbau des größten Plenarsaals am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen übersetzen die Mailänder Architekten PEIA Associati die Ideale der UNO – Gleichberechtigung und Inklusion aller Staaten – in eine Innenarchitektur, die mit zahlreichen Superlativen und technischen Finessen aufwartet. Mit dabei sind Wilkhahn-Drehstühle und -Konferenzmöbel.
Fragen zur Architektur (19): Der Überdruss an Spektakulärem und drängende Probleme sorgen dafür, dass Traditionen, Handwerk und Archetypen Konjunktur haben. In ihnen sieht man Wissen und Methoden gespeichert, mit denen man hofft, gegenwärtige Herausforderungen zu meistern. Das Paradox besteht freilich darin, dass man den Verzicht auf Neues dann besonders prominent positioniert, wenn man etwas Neues liefert.
Stilkritik (35): In jedem Beruf gibt es Fachkräfte, die sich in ihrem Metier ganz genau auskennen. Gut, wenn sie miteinander reden können. Über Bücher und Designklassiker.