Der Sport- und Bildungscampus Bürstadt ist ein vielseitiges Projekt, das für die lokale Gesellschaft weit über das Bildungs- und Sportgebäude hinaus geht. Auf dem ehemaligen Gelände einer eingezäunten und zutrittsbeschränkten Großsportanlage findet sich heute ein neues Quartier, das allen Bürger*innen offen steht und gemeinsame Aktivitäten fördert.
Manchen Themen entkommt man nicht einmal im Urlaub. Es reicht ein Blick auf einen Bauzaun in List auf Sylt – „Penthouse sucht Playboy“. Das wirkt wie eine schlechte Pointe eines Systems, das vielerorts längst aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ein etwas anderer Urlaubsbrief.
Die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Vergegenwärtigung des Geschichtswissens wird immer wichtiger. Denn die Abrisswut in Deutschland einerseits, die Beseitigung des Unliebsamen andererseits und zum dritten das verkümmernde Fach Geschichte in den Schulen zugunsten der MINT-Fächer sind beschämend für eine »Kulturnation«.
Energieaufwändig, Ressourcen ausbeutend, klimaschädigend: So wie wir heute bauen, verbauen wir nachfolgenden Generationen die Zukunft. Lehm ist ein Baustoff, der das Potenzial hat, den Weg aus der Sackgasse zu weisen. Eine Ausstellung in Stuttgart zeigt, was mit Lehm möglich ist.
Vorab: Den Neubau am Berliner Schlossplatz (also die vermeintliche "Rekonstruktion" des Schlosses als Hülle des Humboldt-Forums) stufe ich unter Gesichtspunkten der politischen Ikonographie und des funktionalen Entwerfens von Museen als krasse Fehlplanung ein. Aus aktuellem Anlass sei im …
Im Juni wäre er 100 geworden. Günther Behnisch hat seine Arbeit immer als Teil einer politischen Haltung verstanden. Darin bleibt er unverändert aktuell. Eine Ausstellung in Stuttgart würdigt sein Werk.
Wenn heute Städtebaukultur gefordert wird, muss an das erinnert werden, was Carl Fingerhuth geleistet hat. Er hat den Dialog und das Gespräch ebenso geführt und gefordert wie er für die Qualität des Gestalterischen einstand. Überhaupt dachte er nicht in Gegensätzen. Lieber sprach er von Balance.
Immer deutlicher artikulieren sich die Widerstände gegen den anhaltenden Abris von wertvoller Bausubstanz in deutschen Städten. Trotz kleiner Teilerfolge ist allerdings nicht sichtbar, dass die Problematik des Abreißens auch tatsächlich verstanden worden ist.