Oben: im Vordergrund der denkmalgeschützte Riemerschmid-Bau, rechts der BR von Josef Wiedemann, Werner Eichberg und Otto Roth von 1958-61 (Bild und weitere Informationen: https://www.brstudiobau-retten.de/der-br-studiobau/geschichte)
Den Architekturwettbewerb für das „BR-Aktualitätenzentrum“ gewinnen Fritsch & Tschaidse Architekten GmbH. Am 22.06.2015 sind die Weichen endgültig gestellt.
Links: Vorschau auf das neue BR-Aktualitätenzentrum (© Presse: BR / Fritsch & Tschaidse Architekten GmbH); rechts: Aslan Tschaidse und Rüdiger Leo Fritsch (© Presse BR / Philipp Kimmelzwinger) >
Links: Vorschau auf das neue BR-Aktualitätenzentrum (© Presse: BR / Fritsch & Tschaidse Architekten GmbH); rechts: Aslan Tschaidse und Rüdiger Leo Fritsch (© Presse BR / Philipp Kimmelzwinger) >
Trimediale Zusammenarbeit. Im neuen Aktualitätenzentrum in Freimann sollen die Fernseh-, Hörfunk- und Onlineredaktionen des Bayerischen Rundfunks künftig an einem Ort zusammenwirken. Dies erleichtert den Informationsaustausch, fördert die gezielte und arbeitsteilige Recherche und ermöglicht dadurch Spielräume für eine noch effizientere, schnellere und tiefgründigere Berichterstattung. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die neuen crossmedialen Gebäude bis 2021 baulich realisiert werden, anschließend erfolgt der technische Einbau.“
Den Studiobau retten!
Am 9. April 2024 nehme ich als Autor dieses Beitrags an der „Trauerfeier BR2“ am Rundfunkplatz teil.
Bis 2030 soll auf dem BR-Gelände in der Münchner Innenstadt der Munich Media Hub entstehen – ein Campus für Medien und Kultur und ein öffentlicher Ort der Begegnung und für den Austausch. Hier in der Ansicht von der Arnulfstraße aus. (Bild: BR)
Bis 2030 soll auf dem BR-Gelände in der Münchner Innenstadt der Munich Media Hub entstehen – ein Campus für Medien und Kultur und ein öffentlicher Ort der Begegnung und für den Austausch. Hier in der Ansicht von der Arnulfstraße aus. (Bild: BR)
Situation zwischen Arnulf- und Marsstraße; im Norden mit gestrichelter Kontur befindet sich das zum Verkauf stehende Gelände. (Skizze: Marlowes)
Situation zwischen Arnulf- und Marsstraße; im Norden mit gestrichelter Kontur befindet sich das zum Verkauf stehende Gelände. (Skizze: Marlowes)
Weg damit?
Großer Probenraumfür den Chor des Bayerischen Rundfunks im Kantinenbau (© )
Großer Probenraumfür den Chor des Bayerischen Rundfunks im Kantinenbau (© )
Dranbleiben
Leider war die örtliche Architektenschaft so gut wie nicht präsent. Auch die jüngere Generation war nicht vertreten. Zur Stärkung der Solidarität unter den Akteuren war das Treffen aber in jedem Falle hilfreich.
Zu keinem Zeitpunkt wurde allerdings die wichtige Rolle der übergeordneten Stellen von Stadt und Staatsregierung konkretisiert. Sollten da nicht ein Stadtplanungsamt, ein Kulturreferent, ein Kultur- sowie ein Wirtschaftsminister mit eingebunden sein? Eine lokale Anstalt öffentlichen Rechts könnte etwa mit der Aufgabe von europäischen Ausschreibungsverfahren und der Steuerung von Bauvorhaben in Höhe dreistelliger Millionenbeträge überfordert sein. An einer Stelle hieß es unwidersprochen, allein die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Studiobaus würde einen Betrag von 300 Millionen kosten. Was soll das denn? Man könnte auch den Eindruck gewinnen, dass die Sache „von oben“ längst abgesegnet ist.
https://www.brstudiobau-retten.de/mitmachen-und-unterschreiben
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/architektenwettbewerb-aktualitaetenzentrum-entscheidung-100.html
https://www.brstudiobau-retten.de/der-br-studiobau/geschichte
https://www.brstudiobau-retten.de/impressum
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/br-schreddert-bayern-2-cornelia-zetzsche-ueber-radikalen-umbau-der-kulturwelle-19624267.html
https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/7213/kunstminister-blume-br-studiobau-hat-denkmaleigenschaft.html
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/bayerischer-rundfunk-funkhaus-umbau-munich-media-hub-100.html
https://www.bda-bayern.de/2026/06/resonanzraeume/