Stadtplanung als Umstandsmode? Mit einer aktuellen Architekturzeitschrift sind wir unterwegs auf dem Land. Antworten gibt die Stadtbauwelt Nr. 221 nicht – aber sie schärft unfreiwillig den Blick auf dringliche Fragen. Auf nach Kirchheimbolanden, zum pfälzischen Donnersberg, zwischen Kaiserslautern und Mainz!
Vorbei am wirklichen Leben: der akademische Diskurs
1807 erwarb ein Privatier das ruinöse Schloss und ließ die beschädigten Flügel abtragen. Seit 1996 ist der erhaltene Trakt aufwändig saniert und um den alten Gebäudewinkel „modern“ ergänzt: Fertig ist die Seniorenresidenz. (Bild: Wolfgang Bachmann)
1807 erwarb ein Privatier das ruinöse Schloss und ließ die beschädigten Flügel abtragen. Seit 1996 ist der erhaltene Trakt aufwändig saniert und um den alten Gebäudewinkel „modern“ ergänzt: Fertig ist die Seniorenresidenz. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Blick vom Messeplatz über den Skulpturengarten zur Mälzerei (Bild: Wolfgang Bachmann)
Blick vom Messeplatz über den Skulpturengarten zur Mälzerei (Bild: Wolfgang Bachmann)
Feldforschung
Die wiederhergestellte Orangerie wird für kulturelle Zwecke genutzt. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Die wiederhergestellte Orangerie wird für kulturelle Zwecke genutzt. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Öffentliche Räume geraten aus den Fugen. Barocke Kavaliershäuser säumen eine Allee, die den Maßstabssprung zur Mälzerei zu verkraften hat. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Öffentliche Räume geraten aus den Fugen. Barocke Kavaliershäuser säumen eine Allee, die den Maßstabssprung zur Mälzerei zu verkraften hat. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Die Angst vorm flachen Dach: Der pfeilartige Abschluss macht das Kreisverwaltungsgebäude nicht „altstädtischer“, im Gegenteil, es wirkt aggressiv und bedrohlich. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Die Angst vorm flachen Dach: Der pfeilartige Abschluss macht das Kreisverwaltungsgebäude nicht „altstädtischer“, im Gegenteil, es wirkt aggressiv und bedrohlich. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Römerplatz in Kirchheimbolanden. Ein Loch zur Tiefgarage wird hilflos mit Blumenkästchen kaschiert, Straßenleuchten muten "historisch" an, Kopfsteinpflaster als Pest im Retrosortiment der Bodenbeläge: Nicht primär die Architektur, sondern die Unfähigkeit, den öffentlichen Raum zu gestalten springt ins Auge. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Römerplatz in Kirchheimbolanden. Ein Loch zur Tiefgarage wird hilflos mit Blumenkästchen kaschiert, Straßenleuchten muten "historisch" an, Kopfsteinpflaster als Pest im Retrosortiment der Bodenbeläge: Nicht primär die Architektur, sondern die Unfähigkeit, den öffentlichen Raum zu gestalten springt ins Auge. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Ehemalige Schlossfreiheit, jetzt Parkdeck mit unverbaubarer Aussicht: Links die Kavalierhäuser, rechts im Hintergrund die Kreisverwaltung. Die Abkehr von der autogerechten Stadt allein bietet noch keine Idee für den attraktiven öffentlichen Raum. (Bild: Wolfgang Bachmann)
Ehemalige Schlossfreiheit, jetzt Parkdeck mit unverbaubarer Aussicht: Links die Kavalierhäuser, rechts im Hintergrund die Kreisverwaltung. Die Abkehr von der autogerechten Stadt allein bietet noch keine Idee für den attraktiven öffentlichen Raum. (Bild: Wolfgang Bachmann)