Die aktuelle Epidemie zu bewältigen ist mit enormen Anstrengungen verbunden. Wenn die Verwerfungen der Krise sich nicht nach ihrem Ende verschärfen sollen, müssen jetzt die richtigen Weichenstellungen vorgenommen werden. Auch auf dem Boden- und Immobilienmarkt
Bis zum 10. September machen wir eine Sommerpause. Allen Lesern und Leserinnen wünschen wir unbeschwerte Ferientage und gute Erholung! Ursula Baus, Christian Holl, Claudia Siegele, David Kasparek
Rund 50 Jahre nach seiner ersten Verbreitung befindet sich das Leitbild der kompakten, dichten und üblicherweise mit Label „europäisch“ versehenen Stadt in der wohl tiefsten Krise überhaupt. Für viele ist die kompakte Stadt unbezahlbar geworden. Wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt, ist diese Fehlentwicklung einer politischen Umcodierung geschuldet.
„Meine Heimat: Deine Heimat“ – darüber diskutierte Mitte Juni 2019 die DASL in Apolda. Interessanterweise ging es dabei gar nicht um kollektive Identitäten oder Toleranz, sondern um Entfremdungen im System und um Ökonomie. Wolfgang Kil hat die streckenweise sehr emotionale Debatte gebannt verfolgt.
Stilkritik (51): Es ist ein Thema, das uns schon eine ganze Weile begleitet – siehe die Seitenspalte. Die Verschandelung des öffentlichen Raums durch raumgreifende Automobile, die furchterregende Gassen bilden, Lärm und Dreck produzieren, nimmt kein Ende. Prognosen zeigen vielmehr: Die …
Stilkritik (74) | Nach den Architekten fangen nun auch die Designer an, über Schönheit zu reden und sie einzufordern. Manche machen es sich dabei so einfach, dass man ihnen im besten Fall unterstellt, sie können es so ernst nicht gemeint haben. Andere sind ambitionierter. Und bekommen dann doch Angst vor der eigenen Courage.
Wie handhaben verschiedene Disziplinen der Architektur die Krise mit all ihren Phänomen? Der vierte Teil der Serie widmet sich dem Alltag im Ausnahmezustand und dem folgenden Neo-Normal der Architekturbüros Birk Heilmeyer und Frenzel in Stuttgart, Graft in Berlin und Wirth=Architekten in Bremen.
Eines der großen Ziele von CDU und CSU im Bundestagswahlkampf 2025 war es, das Gebäudeenergiegesetz zu überarbeiten. Als „ideologisch“ wurde es gebrandmarkt, es wurde polemisiert, Politiker seien in die Heizungskeller der Menschen eingedrungen, bereitwillig wurden populistische Schlagzeilen der Boulevard-Presse übernommen. Doch wo stehen wir im April 2026?
Neue Großprojekte (V) | Auch wenn der Bestand sich als Maß der Architektur etabliert, wird weiter neu gebaut werden: als Ergänzung, Erweiterung, Überformung und Transformation. Was neu gebaut wird, ist aber in Kürze auch nichts anderes als Bestand. Das beim Entwerfen zu beherzigen, wäre ein echter Gewinn.
Eine düstere, knappe Bestandsaufnahme zur „Baugeschichte auf dem Lande“ war von Wolfgang Bachmann hier vor kurzem zu lesen. Bachmann provozierte damit möglicherweise, neue Strategien vehement einzufordern, für die Qualitäten des Vorhandenen ebenso zu werben wie gute Beispiele sichtbar zu machen.