Die rund dreihundertjährige Begriffsgeschichte der "Originalitas" birgt Fragen, die sich allen kreativen Berufen immer wieder stellen. Die heutige, an der Aufmerksamkeit orientierte Begriffsbedeutung rückt immer wieder ins Zentrum zeitgenössicher Architekturdebatten.
Im Mai 2026 erschien von Jan-Werner Müller „Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume.“ Ein Gespräch über Würde, über transparente Architektur und über Räume, die Menschen ermöglichen sollten, Neues und Unvorhergesehenes zu tun.
Warum gehen Menschen ins Stadion? Warum machen sie dort Dinge, die sie sonst nicht tun? Wieso jubeln sie dort einer Mannschaft zu, deren Spieler vor kurzem noch für eine gegnerische Mannschaft gespielt haben? Dieser Beitrag ist der Versuch, aus der Sicht eines Fußballfans eine Antwort zu geben. Der besondere Ort, das Stadion, nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein.
Das Konzeptvergabeverfahren des Berliner Senats für das Internationale Congress Centrum ICC unterm Funkturm endete mit einer „Vergabeempfehlung“. Das Haus soll zu einem Zuhause für Kunst und Kultur werden. Ob das gelingt, ist noch nicht ausgemacht.
Stadtentwicklungsinitiativen von unten haben in den letzten Jahren Aufmerksamkeit bekommen. Sie sind wichtig, damit Städte Orte für alle werden können. Doch die Alltagspraxis der Planung steht der Logik der von unten entwickelten Alternativen oft entgegen. Das ändert sich – aber nur langsam.
Ein Berliner Fotografie-Kollektiv, das sich aus den bereits seit Jahren etablierten Fotografinnen Morgane Renou, Marcus Bredt, Fritz Brunier, David Hiepler und Simon Schnepp zusammensetzt hat sich das Ziel gesetzt, die Langeweile zu rehabilitieren.
Im Tod sind wir alle gleich – und doch sind die Bestattungsformen, ist die Kultur des Trauerns so individuell wie noch nie. Drei Beispiele stehen exemplarisch dafür, wie sich Gestaltung der letzten Ruhestätte und der Abschied von Verstorbenen transformiert.
Zehn Jahre Planungs- und Bauzeit: Mit der James-Simon-Galerie entwickeln David Chipperfield Architects die Berliner Museumsinsel weiter zu einem arkadisch anmutenden Kunstbezirk an der Spree.
Fragen zur Architektur (29) | Klimastreik, Klimakabinett, Aktion, Aktionismus: Der heiße Sommer geht nahtlos in den heißen Herbst über, am 20. September ist großer Demotag für eine Erde mit Zukunft. Was aber kann, was sollte nach dem 20. September passieren? Ein Beitrag – zur Diskussion.
Das Bauen in stark durch die Geschichte bestimmtem Umfeld fordert besonders heraus: Den Bestand zu respektieren, ohne sich von ihm lähmen zu lassen, das ist die Kunst. In Lübeck und in Stralsund ist zu erleben, wie das konkret aussehen kann.