Fragen zur Architektur (31) | Wie politisch Architektur ist, hat eine Diskussion im letzten Jahr auf die Frage von links oder rechts zugespitzt. Sie unterstellte eine bewusste und gezielte politische Absicht in Entwürfen und Diskursen. Aber auch ohne eine solche Absicht werden Zusammenhänge konstruiert, die politische Konsequenzen haben. Darin steckt eine nicht unerhebliche Sprengkraft.
Stilkritik (24) – Der amerikanische Wahlkampf durfte zurecht anwidern. Aber ist es bei uns soviel besser um die politische Kultur bestellt? Man darf Zweifel haben.
Wenn heute Städtebaukultur gefordert wird, muss an das erinnert werden, was Carl Fingerhuth geleistet hat. Er hat den Dialog und das Gespräch ebenso geführt und gefordert wie er für die Qualität des Gestalterischen einstand. Überhaupt dachte er nicht in Gegensätzen. Lieber sprach er von Balance.
Stilkritik (46) Nein, Äußerungen der AfD-Mitglieder darf man nicht unwidersprochen lassen, schließlich sitzen einige im Deutschen Bundestag. Nun verkündete der baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon, dass es mit den "Stolpersteinen" des Künstlers Gunter Demnig ein Ende haben müsse. …
Stilkritik (30): Wir sind viele, aber wer sind "wir"? In der Diskussion um die kollektive Selbstvergewisserung spielen die Architektur und Symbole eine wichtige Rolle. Keine einfache Diskussion. Sie sollte deswegen auch entsprechend sensibel geführt werden.
Wie sieht die Ikonographie der Verkehrswenden im 21. Jahrhundert aus? Der öffentliche Raum in Innenstädten jeglicher Größe ist Mangelware, denn stehendes Blech und rollender Verkehr beanspruchen mit Autos, Bahnen, Bussen, Motor- und Fahrrädern enorm viel Platz. So ist nachvollziehbar, dass sich …
Im Aedes-Architekturforum in Berlin eröffnen ksg am 18.09. ihre Ausstellung „Working Title: BRICK“. Sie beschäftigt sich mit dem Baumaterial, das den Planern am meisten am Herzen liegt: Dem Backstein.Der Dialog der Bauten von ksg mit der Umgebung ist seit jeher Zentrum ihrer Arbeit, umso …
Noch hat Frankfurt das Image einer weltoffenen Stadt mit vielfältiger Kultur. Dazu gehört das nach dem Zweiten Weltkrieg in der Architektur des Wiederaufbaus manifestierte Bekenntnis zum demokratischen Neuanfang in der Metropole des Wirtschaftswunders. Doch dieses Image ist bereits ausgehöhlt. Nun sollen die Städtischen Bühnen abgerissen werden – ohne dass über das Theater, das hier gespielt werden soll, diskutiert wurde.
Fragen zur Architektur (14): Die Labilität moderner Demokratien wird derzeit vielerorts deutlich. Deswegen mutete jetzt eine Bonner Tagung "Demokratie. Bauen. Identität." zwar etwas rührend an, rückblickend leuchtet jedoch auf, was von der – spät – historisierten "Bonner Republik" anzuerkennen …