Wohnungsbau: eine Never Ending Story. Auf welche Weise sich Architekten auf die Modifizierung des Wohnungsbaus einlassen, hängt auch davon ab, wieweit sie Standards wertschätzen. Eine Büro-Jubiläums-Publikation lässt dazu ein paar Fragen offen.
Fragen zur Architektur (20): Die Energiewende ist ein Großprojekt. Es behauptet kaum einer, dass eine wirkungsvolle Klimapolitik eine einfache Sache ist. Aber: Allein mit verschärften technischen Standards wird es nicht getan sein. Wir müssen die Aufgabe, die sich angesichts des Klimawandels stellt, auf einer viel breiteren Front angehen. Ein Plädoyer für Fantasie und Leidenschaft.
Ausgezeichnet werden Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, bei denen beispielhafte und über technisch etablierte Standards hinausgehende Lösungen umgesetzt wurden und die zudem durch herausragende Gestaltqualitäten überzeugen.
Stilkritik (70) | Besser keine Häusle baue und sich dem Bestand anpassen? Oder Wohnbaugesellschaften enteignen, wie es jetzt in Berlin gefordert wird? Seit 70 Jahren erscheint das Bausparmagazin Das Haus der Landesbausparkassen. Das war Anlass, sich Anfang April im Mainzer Zentrum Baukultur mit …
Zum Sommersemester 2025 wurde Astrid Wuttke, Partnerin bei schneider+schumacher, an die Universität Siegen berufen. Dort hat sie nun die Professur für Transformation und Entwerfen inne und lehrt und forscht zu den Herausforderungen des Weiterbauens.
Die Herausforderung der inklusiven Stadt kann nicht mit Normen bewältigt werden, auch nicht dadurch, dass die Verantwortung für sie an Spezialisten delegiert wird. Statt dessen muss es darum gehen, ein anderes Verständnis von Inklusion zu bekommen als das, mit dem derzeit operiert wird.
Großprojekte zur Stadtentwicklung haben eine Leuchtkraft, die ihnen eine verführerische Attraktivität verleiht. Einfach und bildhaft vermitteln sie Verbesserung, Fortschritt und Innovation; im großen Maßstab stehen sie für das Versprechen auf die vermeintlich bessere Zukunft. Geht es auch anders?
Welche Rolle kann Design in Zeiten gesellschaftlicher und demokratischer Herausforderungen spielen? Ob in der Zivilgesellschaft, durch Partizipation, Bildung, Vernetzung oder gar mit einer Design Policy – Gestaltung kann zu einem aktiven Werkzeug für demokratische Prozesse werden. Dies will auch die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 beweisen.
Das Büro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner hat das neue Landeslabor Berlin-Brandenburg geplant, das am 22.02. mit der feierlichen Schlüsselübergabe eingeweiht wurde. Ab März ziehen rund 380 Beschäftigte in das LLBB am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof.
Der von jungen Stadtmachern gegründete Verein Adapter verfolgt das Ziel, temporären gewerblichen Leerstand für gemeinschaftliches Wohnen zu nutzen. Adapter gibt im Rahmen seiner Aktivitäten die Zeitschrift Urbant heraus, deren erste Ausgabe am 22. Juli erscheint. Anlässlich dieser Premiere veröffentlichen wir daraus in gekürzter Form einen Beitrag über das Bedürfnis nach Privatsphäre und die Lust des Individuums an Gemeinschaft.