Wenn dem Fahrrad als Vorgänger des Autos heute Aufmerksamkeit geschenkt wird, dann in großem Zusammenhang. Es symbolisiert nicht nur, aber vor allem die urbane Verkehrswende. Eine aktuelle Ausstellung zeigt das Fahrrad als Kult- und Designobjekt, das dem Auto den Rang abzulaufen scheint.
Dogmen in Frage stellen, nach neuen Wege suchen, Widersprüche herausfordern, die Neugier für das Unbekannte bewahren: Drei Bücher zeigen, warum dies alles so wichtig ist.
Fragen zur Architektur (21): Einfamilienhausgebiete – bestehende wie neue – sind eine Herausforderung für Stadtplanung und Stadtentwicklung. Es wird Zeit, sie anzunehmen.
Stilkritik (100) | Die Grenzen des Wachstums sind schon so oft bemüht worden, dass sie wie alte Verwandschaft wirken. Sie gehören dazu, man kennt die Geschichten, die erzählt werden. Aber eigentlich hat man mit ihr im Alltag nichts zu tun. In den Diskussionen wird deswegen gerne eine präzise definierte Größe bemüht, an denen sich der Wachstumswahnsinn illustrieren lässt. Aber ist es immer die richtige?
In Bremen ist eine Ausstellung zu sehen, die lebendig, anschaulich und gut recherchiert zeigt, wie schwer der Weg zur Gleichberechtigung in der Architektur bislang war – und wieviel immer noch zu tun ist.
Stilkritik (116) | Die drängenden Probleme des Klimawandels, der Energiekrise und steigender Preise treiben die Menschen um. Auch die Fachleute. Es ist eine Zeit der Offenen Briefe, Erklärungen und Aufrufe. Quälend langsam sind hingegen die Fortschritte, die sich auf dem politischen Feld ausmachen lassen. Wenn es überhaupt welche gibt.
Der unbestritten politisch talentierte Wolfgang Schäuble trug maßgeblich zur Entscheidung zwischen Berlin und Bonn als Regierungssitz bei. Fast 33 Jahre später steht eine kleine Geschichtsrevision an.
Der Sport- und Bildungscampus Bürstadt ist ein vielseitiges Projekt, das für die lokale Gesellschaft weit über das Bildungs- und Sportgebäude hinaus geht. Auf dem ehemaligen Gelände einer eingezäunten und zutrittsbeschränkten Großsportanlage findet sich heute ein neues Quartier, das allen Bürger*innen offen steht und gemeinsame Aktivitäten fördert.
Stilkritik (34) Wer noch nicht kreativ ist, sollte es möglichst bald werden. Reich werden damit aber lange nicht alle. Das ist nun auch dem aufgefallen, der den Hype um die "kreative Klasse" ausgelöst hat.