asp Architekten haben in Kirchheim am Neckar eine Gemeindehalle aus den 70er Jahren transformiert und an neue Anforderungen angepasst. Entstanden ist ein multifunktionales Gebäude, das seiner Bedeutung als Ort der Begegnung wieder gerecht wird.
Angemessene, wissenschaftlich untermauerte Bestandsaufnahmen und Erinnerungskultur scheinen Opfer eines "Zeitgeistes" zu werden. So einfach ist es nicht.
Dem Lörracher Rathaus droht der Abriss. Doch die Diskussion um die in den Gebäuden gespeicherte Energie beginnt, Wirkung zu entfalten. Noch rechtzeitig, um den Abriss dieses denkmalgeschützten Beispiels für den Verwaltungs- und Repräsentationsbaus der 1970er zu verhindern?
In Stuttgart wird derzeit die Ausstellung "Gefährdete Arten" gezeigt. Sie widmet sich anhand von Fallstudien aus Baden-Württemberg Gebäuden der Nachkriegsmoderne, die ganz oder in Teilen abrissgefährdet sind. Wir stellen bei Marlowes in den kommenden Wochen einige von ihnen vor.
Wo früher das Stuttgarter Tiefbauamt beheimatet war, sollte in Zukunft auch das Garten- und Friedhofsamt angesiedelt werden. Um Raum für diese neue Anforderung zu schaffen, waren die asp Architekten beauftragt, den Bestand der Baubetriebsstelle umzubauen und zum Betriebsstandort Deckerstraße zu erweitern.
Holz war schon ein wichtiges Baumaterial als man mit Worten wie „klimaneutral“ nichts anzufangen wusste: vielfach gestaltbar, nachwachsend, mit geringem Enerergieaufwand für das Bauen zu nutzen. Heute heißt verantwortungsvolles Bauen nicht nur, Bestand zu erhalten und mit Holz zu bauen, sondern auch, bestehende Holzbauten zu sanieren, umzunutzen, anzupassen. (Bild: Florian Holzherr)
Mitte November in Paris. Die Fondation Cartier vis-à-vis des Louvre ist gerade eröffnet, das Wetter lockt auf die Straßen, die so viel Lust auf Stadt machen wie seit Jahrzehnten nicht. Paris setzt mit der Neuverteilung und -gestaltung des öffentlichen Raums Maßstäbe für die Transformation von …
Es ist kaum zu fassen, wie bedenken- und skrupellos in Deutschland immer und immer wieder abgerissen wird, sogar, wenn es um architekturgeschichtlich bedeutsame und aus ökologischen Gründen ohnehin erhaltenswerte Bauten geht. In Karlsruhe zeigen zwei Beispiele, dass neue rechtliche Möglichkeiten …
Die Berliner Staatsoper ist am 3. Oktober 2017 vorläufig eröffnet worden, erst Anfang Dezember beginnt der Spielbetrieb. Später als angekündigt, teurer als prognostiziert – damit sind diese beiden Punkte mal abgehakt, denn die gesamte Tagespresse erkennt in Kulturprojekten kaum noch anderes als …
asp Achitekten, Ippolito Fleitz Group und Koeber Landschaftsarchitektur transformieren früheres Modehaus in ein Haus des Tourismus. Die Transformation am Stuttgarter Marktplatz zeigt beispielhaft, wie durch einen konsequenten Bestandserhalt ein moderner, lebendiger Stadtbaustein entstehen kann.