Der aus der Schweiz stammende Autor Werner Blaser (1924-2019) ging lebenslang internationalen Kulturen und Tendenzen des Bauens auf wissenschaftlichem Niveau nach, seine Bücher werden weltweit gelesen. Neu aufgelegt: »Tempel und Teehaus in Japan«.
Stilkritik (35): In jedem Beruf gibt es Fachkräfte, die sich in ihrem Metier ganz genau auskennen. Gut, wenn sie miteinander reden können. Über Bücher und Designklassiker.
Drei neue Bücher lenken den Blick auf unterschiedliche Epochen, Räume, Aufgaben und Konzepte. Sie regen zu Neu- und Wiederentdeckungen an, sie liefern Futter, um aktuelle Diskurse zu reflektieren. Empfehlungen zum Jahresbeginn.
Während die Umsätze des stationären Buchhandels Jahr für Jahr zurückgehen, erscheinen nach wie vor jeden Monat dutzende neue Bücher. Abseits einschlägiger Bestsellerlisten lohnt auch der Blick in die Nischen und an die Ränder. David Kasparek hat sich drei Bücher zum Bauen in Afrika, Wohnen in …
Wenn Bücher nicht an Aktualität eingebüßt haben, kann das tröstlich sein. Es kann heißen, dass manche Dinge richtig bleiben, auch wenn sich sonst viel ändert. Manchmal ist es aber gerade umgekehrt: dann ist es erschreckend, dass sich so wenig geändert hat.
Ein Schatz deutschsprachiger Architekturkritik ist gehoben, alte Gewissheiten wie die Relevanz des architekturgeschichtlichen Kanons werden historisiert, aber nicht aufgelöst – die Theorie kommt nicht recht vom Fleck. Drei Bücher werfen dennoch erhellendes Licht darauf, welche Aufgaben für die …
Vom Buchbehälter zum Treffpunkt der Stadtgesellschaft: Die neue Zentralbibliothek Oodi von ALA Architects in Helsinki zeigt, was Bibliotheken heute sein können.
Günter Uhlig schätzte die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Kontext der Moderne und ihren inneren Widersprüchen. Er folgte gern Walter Benjamin und den frühen Befreiungsschlägen, doch er hinterfragte die Dialektik von kulturellem Anspruch und stadtfeindlichen Rationalisierungen der Nachkriegsmoderne.
Drei neue Bücher zum Städtebau und seiner Geschichte: Eines, das sich mit den Handbücher des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts befasst, eines, das die Veränderungspotenziale der Nachkriegssiedlungen in den Blick nimmt und eines, das eine nur auf den ersten Blick exotisch erscheinende Besonderheit chinesischen Städtebaus vorstellt.