Die Rolle des Büros verschiebt sich – vom Arbeitsort zu einem, in dem die soziale Interaktion im Mittelpunkt steht. Das spiegelt sich in der Entwicklung der neuen Bürowelten wider. Allerdings haben diese schönen Welten auch ihre Schattenseiten.
Von den »Schönen und Reichen« aus Show- und Medienbranchen, die öffentlichkeitswirksam der Insel Sylt in den 1960er Jahren Ruhm eintrugen, sind nur noch die Reichen übrig. Und die lieben die Öffentlichkeit – auch wenn sie von ihr leben – im persönlichen Umfeld nicht.
Im Investorenauswahlverfahren zum zweiten Bauabschnitt des Neckarbogens in Heilbronn hat das Bewertungsgremium unter 176 eingereichten Arbeiten 28 ausgewählt, die auf dem ehemaligen Bundesgartenschaugelände entstehen werden. Den Sieger-Entwurf für die Parzelle L10 lieferte schneider+schumacher …
Wie unter einem Brennglas wurde auf einer Veranstaltung zur Wohnungspolitik deutlich, woran es hakt: an allen Enden. Bei Einfamilienhausgebieten wie beim Thema bezahlbares Wohnen.
In einem Positionspapier, das Marlowes am 28. März 23 veröffentlicht hat, stellten Andreas Hild und Thomas Auer klar, dass die Wohnungs- und Energiethemen in Deutschland zum Großteil im Kontext der Einfamilienhausgebiete stehen. Ihre Analyse animiert zu Vorschlägen, die im wesentlichen zwei …
Rund 50 Jahre nach seiner ersten Verbreitung befindet sich das Leitbild der kompakten, dichten und üblicherweise mit Label „europäisch“ versehenen Stadt in der wohl tiefsten Krise überhaupt. Für viele ist die kompakte Stadt unbezahlbar geworden. Wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt, ist diese Fehlentwicklung einer politischen Umcodierung geschuldet.
Wie wohnt es sich heute in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung? Dieser Frage ist der Deutsche Werkbund Baden-Württemberg in einem neuen, schön bebilderten, schön gestalteten Buch nachgegangen.
Das Einfamilienhaus wird bis heute in den Architektur- und Städtebaudiskursen wie ein Randthema behandelt. Dabei ist dieser Haustyp enorm wichtig, will man der Herausforderung des Klimawandels gerecht werden. Ein Positionspapier von Thomas Auer und Andreas Hild.
Der Wunsch nach Orientierung ist groß. Was macht die Krise mit uns, was aus den Städten? Wird irgendwann alles gut? Sicher nicht. Wir müssen damit leben, dass das Wissen nicht ausreicht, um Entscheidungen zu treffen. Das ist eigentlich nicht neu: Architekten und Planer müssten das kennen.
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben gewaltige Auswirkungen auf die Gesellschaft. Wie handhaben verschiedene Disziplinen der Architektur die Krise mit all ihren Phänomen? In dieser Serie befragen wir unterschiedliche Akteure aus dem Bereich der Architektur-Produktion, den Anfang macht das Ausstellen.