Wie wohnt es sich heute in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung? Dieser Frage ist der Deutsche Werkbund Baden-Württemberg in einem neuen, schön bebilderten, schön gestalteten Buch nachgegangen.
Seit den 1960er Jahren ist die Architektur, die heute unsere gebaute Umwelt in Stadt und Land prägt, stetig in der Kritik geblieben. Es gibt aber wieder unterschiedliche Versuche, eine Architektur zu etablieren, die mehr sein will, als funktionale Abstraktion oder renditeträchtige Minimierung: eine Architektur, in der sich Geschichten finden lassen.
Das Hettinger Eiermann-Magnani Haus, das im Sommer 2018 fertig restauriert und als Museum zugänglich gemacht wurde, ist als eines der Projekte der deutschen DOCOMOMO-Sektion der internationalen DOCOMOMO-Vereinigung als Beispiel der Moderne benannt worden und soll in den Kanon der 100 Bauten der Moderne in Deutschland übernommen werden.
Am 13. Oktober wurde in Dresden der Deutsche Architekturpreis 2011 vergeben. Zum ersten Mal führte nicht der Karl Krämer Verlag mit der Ruhrgas AG (heute e.on|Ruhrgas), sondern das BMVBS mit der Bundesarchitektenkammer und den Sponsoren e.on|Ruhrgas und VHV-Versicherungen die Regie. Ein …
Geschichte ist eine lebendige Wissenschaft – was leider auch zur Folge hat, dass sie verfälscht und politisch instrumentalisiert wird. Architekturgeschichte ist von diesen Phänomenen nicht ausgenommen. So anregend es ist, aus jeweiliger Gegenwart architekturgeschichtliche Entwicklungen auch …
Der aus der Schweiz stammende Autor Werner Blaser (1924-2019) ging lebenslang internationalen Kulturen und Tendenzen des Bauens auf wissenschaftlichem Niveau nach, seine Bücher werden weltweit gelesen. Neu aufgelegt: »Tempel und Teehaus in Japan«.
Obwohl immer mehr Bauten der Postmoderne unter Schutz gestellt werden, gelten viele von ihnen noch als „zu jung“, um denkmalpflegerisch erfasst zu werden. Manche von ihnen sind aber bereits vom Abriss bedroht. Doch welche Bauten dieser Zeit verdienen tatsächlich den Status eines Denkmals? Neue Recherchemethoden eröffnen interessante Perspektiven.
Nicht zuletzt der jüngst verstorbene Friedrich Achleitner hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Architektur aus Österreich in Deutschland nicht nur gut bekannt ist, sondern sich außerordentlicher Beliebtheit erfreut. Dennoch lassen sich immer wieder Neuentdeckungen im vermeintlich bekannten Terrain machen.
Der Kontakt zu Le Corbusier machte Lucien Hervé zum Architekturfotografen. Beton Brut in grafischen Kompositionen wurde sein Markenzeichen. Judith Elkan-Hervé lebt und arbeitet mit dem Bildarchiv Hervé Paris. Im Gespräch Mit Bärbel Högner erzählt die 98-jährige Witwe von Hervés Lebensweg, dessen fotografischen Strategien und der Zusammenarbeit mit Le Corbusier.