Planung erzeugt Konflikte. Anstatt sie zu beklagen oder zu vermeiden, wollen die Partner:innen von Studio Malta Konflikte als produktives Potenzial der Stadtgesellschaft fruchtbar machen. Das geht nur, wenn man eine zu einer Vorstellung von Planung findet, in der die Hierarchien infrage gestellt werden, die ihr sonst zugrunde liegen.
Allen Wenden (Verkehrs-, Energie-, Bildungswenden und so weiter) steht ein leviathanisches Monster gegenüber: der Regulierungsapparat, der uns eine Überregulierung gigantischen Ausmaßes beschert, uns lähmt und jegliche Systemkritik im Keim zu ersticken droht. Auch Architektur, auch jedes …
Wohnen ist ein großes Thema und ein weites Feld. Wie der Stand der Forschung ist, welche Aspekte mehr Beachtung finden könnten und was die Zukunft bringen könnte, darüber klären drei Neuerscheinungen auf.
Der am 20. November vergebene Schelling-Architekturpreis 2024 legte erstmals in seiner Geschichte, die 1992 mit den Preisen an Coop Himmelb(l)au und Werner Durth begonnen hatte, den Fokus auf die Landschaftsarchitektur. Das Büro LOLA Landscape Architects aus Rotterdam gewann den Preis der Jury, …
Allenthalben entsteht Architektur. Mal bessere, mal schlechtere. Wie aber finden Architekt:innen den Weg zur Idee und von dort zum fertigen Gebäude? So mannigfaltig, wie sich die gebaute Umwelt in Stadt und Land als Angebot den Nutzenden gegenüber darstellt, so vielfältig sind die …
Verrohung? Radikalisierung? Terror? Was hört und liest man nicht alles an Erklärungen der Tatsache, dass sich Gewalt in Wort und Tat in den deutschen Alltag einschleicht. Attentate, Terrorangriffe, Amokläufe, Shitstorms – das alles ist nichts Neues, aber was sich derzeit im Land verändert, hat …
Der Begriff der Heimat hat in Krisenzeiten Konjunktur – meist allerdings als ein nostalgisches oder sogar reaktionäres Konzept. Damit könnte sich die Krise der Demokratie verschärfen. Wendet man den Heimatbegriff so, dass er in die Zukunft weist, könnte er ein Mittel gegen die Krise sein, die seine Konjunktur begünstigte.
Wenn Stadt mehr als eine Ansammlung von besonders vielen Gebäuden, wenn städtisches Leben mehr als die Ordnung von Alltagsabläufen sein soll, dann muss dem, was dieses Mehr ausmacht, in Planung auch wirkungsvoller Raum gegeben werden. Eine auf Ästhetik fokussierte Sicht auf Stadt kann dem nicht gerecht werden.
Das Bauen in stark durch die Geschichte bestimmtem Umfeld fordert besonders heraus: Den Bestand zu respektieren, ohne sich von ihm lähmen zu lassen, das ist die Kunst. In Lübeck und in Stralsund ist zu erleben, wie das konkret aussehen kann.