Eigentlich war er schon immer da. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden bin. Er war einfach da. Eine Institution in Sachen Architektur.
Kurz nach dem Krieg baute Egon Eiermann für eine katholische Genossenschaft Wohnhäuser im Odenwald. Eines davon ist nun restauriert und vermittelt als Museum einen Eindruck vom Leben der direkten Nachkriegszeit. Es ist zudem ein Zeugnis dafür, dass auch unter widrigsten Umständen und mit geringen Mitteln große Architektur entstehen kann.
Kurz nach dem Krieg baute Egon Eiermann für eine katholische Genossenschaft Wohnhäuser im Odenwald. Unter maßgeblicher Mitwirkung der Egon-Eiermann-Gesellschaft wurde eines restauriert und vermittelt als Museum einen Eindruck vom Leben der direkten Nachkriegszeit.
Mit der östlichen Domumgebung hat Köln einen wichtigen Schritt getan, an zentraler Stelle aus einer unwirtlichen Situation öffentlichen Raum zu machen. Es war in den letzen Jahren nicht der einzige Glücksfall dieser Art.
Nach dem Bauhaus-Jubiläumsjahr wird endlich wieder breiten, historischen Entwicklungsthemen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt – wie in Sankt Gallen, wo die Zeit vor dem Bauhaus ins Gedächtnis gerufen wird.
Mit der Ausstellung von Arbeiten des Architekten, der für den Entwurf und Bau des Neuen Museums in Nürnberg verantwortlich war, setzt das Museum als Nutzer anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ein ungewöhnliches Zeichen.
Ein regelmäßiges Architekturereignis, bei dem sich "tout le monde de l'architecture" trifft und austauscht, ist die Biennale in Venedig. Pandemiebedingt erschütterte die diesjährige Biennale, dass man sich nicht treffen sollte. Wir sind Nikolaus Bernau (oben im Boot) deswegen besonders dankbar, …
So mancher Aufbruch in eine vermeintlich bessere Zukunft ist gescheitert. Dennoch darf man sich immer noch fragen, ob nicht wieder Inspiration und Anregung von dem ausgehen kann, was einmal von Hoffnungen auf eine andere Welt getragen war. Drei Buchempfehlungen.
Seit Mitte März 2010 widmen sich der Architekt Christoph Mäckler und der Architekturhistoriker Wolfgang Sonne in jährlichen Konferenzen der "Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt". Sie laden in den Kuppelsaal der Rheinterrassen in Düsseldorf, einem 1924-26 von Wilhelm Kreis aus damals …
"Freespace", "Unbuilding Walls" und "Sleeping Beauty" – und vieles mehr: Verheißungsvolle und rätselhafte Themen und Begriffe locken zur 16. Architekturbiennale nach Venedig. Auf dem "Weltmarktplatz" der Architektur wird dieses Jahr fast beschaulich auf den brenzligen Zustand von Globus und …