Giovanni Salucci hatte in Stuttgart 1834-40 ein Wohnhaus für die Töchter Wilhelms I. gebaut. Wilhelm Tiedje baute dieses im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Wohnhaus 1961-65 als Bibliothek wieder auf, und Lederer Ragnarsdóttir Oei implantierten jetzt ins erneut entkernte Gemäuer ein Museum.
Wohnungsbau war seine Passion. Mit neuen Typen suchte er schon früh Antworten auf die widersprüchlichen Erwartungen an den Wohnungsbau zu geben: Die Qualitäten des Urbanen mit denen eines Eigenheims gleichermaßen zu erfüllen. Dabei halfen im fundierte historische Kenntnisse.
"So schön beiseit" heißt das Buch des Schweizer Literaturkritikers und Schriftstellers Werner Morlang (1949-2015) über „Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur“: ein Plädoyer dafür, dass die Größen, die uns die offizielle Geschichtsschreibung und Kritik anbieten, keineswegs die einzigen …
Roboter im Leichtbau – überlegen muss man, unter welchen Umständen und zu welchen Zwecken Roboter Dienste leisten können und sollen. Der Leichtbau, wie er an der Universität Stuttgart in der Tradition Frei Ottos weiterentwickelt wird, scheint prädestiniert für neue Entwurfs-, Planungs- und …
Stilkritik (49): Unter dem Pflaster kommt der Strand. Auf das Pflaster kommt das Kaugummi. Allzuoft, mag sein, und eine Zierde ist das bestimmt nicht. Aber wollen wir das wirklich, die Stadt, in der kein Kaugummi mehr auf der Straße landet? Wäre das nicht eine Form der Tyrannei? Und überhaupt: Gibt es nichts Wichtigeres? Doch gibt es. Der Fall Stuttgart.
Die Mobilitätswende spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Klimazielen in Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass die RadfahrerInnen von morgen sich gut gerüstet in die Zukunft aufmachen können. Die Jugendverkehrsschule (JVS) in Stuttgart schafft dafür die besten Voraussetzungen. Und ist dabei auch ein Beispiel dafür, wie moderne Architektur in Holz gelingen kann.
2027 werden wir auf eine hundertjährige Geschichte der Weißenhofsiedlung zurückblicken. Derzeit schaut die Region Stuttgart eher mit Sorgenfalten in die Zukunft und ihre Vertreter fragen sich, ob die Internationale Bauausstellung, die „IBA27 – Stadtregion Stuttgart“ diesem modernen Denkmal der Siedlungsgeschichte auf Augenhöhe begegnen kann.
1986 wurde Gottfried Böhm als erster Architekt aus Deutschland mit dem Pritzker Preis ausgezeichnet. Er war damals 66 Jahre jung und hatte unter anderem 1983-84 einen der schönsten Innenräume in Stuttgart geschaffen: den räumlich geschickt in den komplizierten Bestand eingefügten Pausenpavillon …
Am Rand von Stuttgart ist in einem außergewöhnlichen Haus eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen. In einer als Wohnhaus errichteten Galerie sind Zeichnungen von Carlo Weber zu sehen. Sie öffnen ein Fenster in eine Zeit, auf die zu blicken sich auch lohnt, weil dabei sichtbar wird, was heute fehlt.
Erschienen sind zwei Bücher zur Architekturentwicklung des 20. Jahrhunderts in Deutschland: Einmal geht es um die Werke des Architekturbüros Bloch & Guggenheimer in Stuttgart, das wegen seiner jüdischen Inhaber seine Arbeit einschränken musste. Und dann wird neues Licht auf das Werk des in …