Eines der großen Ziele von CDU und CSU im Bundestagswahlkampf 2025 war es, das Gebäudeenergiegesetz zu überarbeiten. Als „ideologisch“ wurde es gebrandmarkt, es wurde polemisiert, Politiker seien in die Heizungskeller der Menschen eingedrungen, bereitwillig wurden populistische Schlagzeilen der Boulevard-Presse übernommen. Doch wo stehen wir im April 2026?
Seit den 1960er Jahren ist die Architektur, die heute unsere gebaute Umwelt in Stadt und Land prägt, stetig in der Kritik geblieben. Es gibt aber wieder unterschiedliche Versuche, eine Architektur zu etablieren, die mehr sein will, als funktionale Abstraktion oder renditeträchtige Minimierung: eine Architektur, in der sich Geschichten finden lassen.
Nach dem Zwischenpräsentationsjahr 2019 und einer vielbeachteten Ausstellung im Eiermann-Bau in Apolda biegt die IBA Thüringen auf die Schlussgerade ein. Zunächst wenig öffentlichkeitswirksam, enstehen inzwischen einige bemerkenswerte Projekte. Zum Beispiel in Saalburg-Ebersdorf
Bis zum 10. September machen wir eine Sommerpause. Allen Lesern und Leserinnen wünschen wir unbeschwerte Ferientage und gute Erholung! Ursula Baus, Christian Holl, Claudia Siegele, David Kasparek
Gerade wurden der Deutsche Architekturpreis als "Staatspreis" verliehen, die Finalisten des DAM-Architekturpreises und die Nominierungen des Mies van der Rohe Award bekannt gegeben. Lob, Preis und Ehr' sind für Preisträgerinnen immer erfreulich, doch ein Blick auf die ausgewählten Projekte wirft …
Wie kann man in einer überregulierten Welt handlungsfähig bleiben – oder es wieder werden? Alle Bemühungen um Entbürokratisierung haben bislang nicht geholfen. Vielleicht, weil sie von einigen, die sie fordern, eigentlich nicht gewünscht ist. Aber auch, weil die Potenziale der Architektur dabei nicht genutzt werden. Das sollte man ändern.
Nachrichten und ein Kommentar: Ein Großer der Architektur hat uns verlassen, die EU-Kommission malt Gas und Atomkraft grün an, es wird stetig weiter abgerissen. Doch die Nachrichten mit dem deftigstem Vokabular kamen in Sachen Architektur und Stadt aus Berlin.
Drei neue Bücher lenken den Blick auf unterschiedliche Epochen, Räume, Aufgaben und Konzepte. Sie regen zu Neu- und Wiederentdeckungen an, sie liefern Futter, um aktuelle Diskurse zu reflektieren. Empfehlungen zum Jahresbeginn.
Der neue Bericht der Bundesstiftung Baukultur beschwört die „neue Umbaukultur“. Dass diese Kultur noch nicht voll erblüht ist, wissen wir. Umso wichtiger, zu zeigen, dass mit ihr Potenziale verbunden sind, die weit über den Erhalt von Grauer Energie hinausgehen. Kirchen sind dafür ein exzellentes Beispiel.