Die ökologischen und sozialen Wirkungen der Arbeit von Architekt:innen und Bauingenieur:innen in der Klimakrise sind bekannt – und werden dennoch sowohl im Berufsalltag als auch in der Lehre kaum berücksichtigt. Teil 3 der Serie über das Bauen mit Beton behandelt die wesentlichen Entwurfsfragen, die in jedem Projekt gestellt werden sollten.
Obwohl immer mehr Bauten der Postmoderne unter Schutz gestellt werden, gelten viele von ihnen noch als „zu jung“, um denkmalpflegerisch erfasst zu werden. Manche von ihnen sind aber bereits vom Abriss bedroht. Doch welche Bauten dieser Zeit verdienen tatsächlich den Status eines Denkmals? Neue Recherchemethoden eröffnen interessante Perspektiven.
2003, 2018, 2019 – das waren die heißesten drei Sommer in Deutschland. Seit 1881. Da wird es Zeit, dass gegengesteuert wird. In der Architektur ist Begrünung die Idee der Stunde. Es lohnt sich, diesen Trend genauer anzusehen.
Drei neue Bücher lenken den Blick auf unterschiedliche Epochen, Räume, Aufgaben und Konzepte. Sie regen zu Neu- und Wiederentdeckungen an, sie liefern Futter, um aktuelle Diskurse zu reflektieren. Empfehlungen zum Jahresbeginn.
Turit Fröbe – nicht nur sie – verunglimpft mit schlechten Bildern Architektur, die ihr nicht gefällt. So einfach ist eine bildmäßig konzipierte Kritik am Bestand nicht zu machen, um glaubwürdig zu sein. Eine Replik.
Der Pritzker-Preis 2025 geht an Liu Jiakun. Obschon er bereits zweifacher Teilnehmer der Architekturbiennale in Venedig war (2008 und 2016), hatten Interessierte in Deutschland nur durch eine Ausstellung bei Aedes in Berlin 2017 die Gelegenheit, seine Arbeit kennenzulernen. Dass er nun mit dem wichtigsten Architekturpreis der westlichen Welt geehrt wird, überrascht nicht nur Fachleute.
Das Bauen in stark durch die Geschichte bestimmtem Umfeld fordert besonders heraus: Den Bestand zu respektieren, ohne sich von ihm lähmen zu lassen, das ist die Kunst. In Lübeck und in Stralsund ist zu erleben, wie das konkret aussehen kann.
Das Architekturzentrum Wien (AzW) widmet der pakistanischen Architektin Yasmeen Lari eine große Ausstellung, die ihre Werkgeschichte mit der postfossilen Zeitenwende verknüpft.
Bauen im Bestand ist nicht allein eine bautechnische, formal-entwurfsstrategische Frage. Wenn es – wie im Fall der Alfred Toepfer Stiftung in Hamburg – um eine Institutionsgeschichte geht und eine Haltung zu Werken und Personen zu entwickeln ist, stellen sich weiter reichende Fragen. Wie …
Der Weg in die Selbständigkeit birgt Risiken – aber auch die große Chance, Arbeitsbedingungen zumindest ein Stück weit selbst zu gestalten. Welche Spielräume bieten sich, wie kann man sie nutzen? Und warum hat die Art, wie man das Berufsumfeld gestaltet, auch etwas mit dem Gestalten von Architektur zu tun? Ein Gespräch mit Romina Falk und Sophia Frommel von INTO STORIES.