Günter Uhlig schätzte die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Kontext der Moderne und ihren inneren Widersprüchen. Er folgte gern Walter Benjamin und den frühen Befreiungsschlägen, doch er hinterfragte die Dialektik von kulturellem Anspruch und stadtfeindlichen Rationalisierungen der Nachkriegsmoderne.